Karl-Marx-Allee

Karl-Marx-Allee

Karl-Marx-Allee - Berlin-Friedrichshain - Postleitzahl: 10243

Die Karl-Marx-Allee (Postleitzahlen 10178 und 10243) ist eine ca. 2,9 Kilometer lange Straße in den Berliner Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Sie beginnt an der Otto-Braun-Straße am Alexanderplatz, führt über den Strausberger Platz bis zum Frankfurter Tor und geht dort in die Frankfurter Allee über. Querstraßen: Schillingstraße, Berolinastraße, Lichtenberger Straße, Andreasstraße, Lebuser Straße, Koppenstraße, Straße der Pariser Kommune und Fritz-Schiff-Weg. Der Verlauf der Karl-Marx-Allee ist Teil der historischen Reichsstraße 1 (heute in Teilen Bundesstraße 1), die von Aachen nach Königsberg führte.

Benannt ist die Straße seit dem 13. November 1961 nach dem Theoretiker des Kommunismus, Karl Marx (1818-1883). Ursprüngliche Namen der Straße waren Große Frankfurter Straße für den Abschnitt westlich der damaligen Zollmauer (in etwa auf Höhe der heutigen Straße der Pariser Kommune, ehemaliges Frankfurter Tor) und Frankfurter Allee für den östlichen Abschnitt. Zum 70. Geburtstag des sowjetischen Diktators Josef Stalin wurde die Straße 1949 von der SED-Führung in Stalinallee umbenannt. Im Zuge der Entstalinisierung bekam der westliche Abschnitt der Stalinallee bis zum heutigen Frankfurter Tor 1961 den Namen Karl-Marx-Allee, der östliche (ohne den Abschnitt vom ehemaligen Frankfurter Tor bis zum heutigen) den alten Namen Frankfurter Allee. Karl Marx wohnte 1837 während seines Studium auf der Halbinsel Stralau, 1962 wurde an der Straße Alt Stralau zu seinen Ehren eine Gedenkstätte errichtet. An der südöstlichen Seite des Strausberger Platzes erinnert zudem eine Büste an den Namensgeber der Straße.

Karl-Marx-Allee - Adressen

Kino International Kino International
Karl-Marx-Allee 33
10178 Berlin
Computerspielemuseum Computerspielemuseum
Karl-Marx-Allee 93a
10243 Berlin
Kos House (Griechisches Restaurant) Restaurant Kos House
Karl-Marx-Allee 129
10243 Berlin

 

Karl-Marx-Allee - Bilder

Gedenktafel im Rosengarten an der Karl-Marx-Allee

Gedenktafel im Rosengarten an der Karl-Marx-Allee 103. Im Rosengarten begann am 16. Juni 1953 der Widerstand der am Bau der Stalinbauten beteiligten Arbeiter gegen die von der SED-Führung verfügte Normerhöhung. Aus ihrem Protest entwickelte sich am folgenden Tag der Volksaufstand vom 17. Juni 1953, der sich auf die gesamte sowjetische Besatzungszone ausdehnte. Der Arbeiteraufstand wurde von der Sowjetarmee blutig niedergeschlagen, über 50 Menschen verloren ihr Leben. 2003 wurde zum 50. Jahrestag des Aufstands im Rosengarten eine Gedenktafel angebracht. Sie trägt die Inschrift:

„Wir wollen freie Menschen sein.“
Am Rosengarten begannen die Bauarbeiter am 16. Juni 1953
ihren Protest gegen die Normerhöhung der SED-Regierung.
Ihre Aktion führte zum landesweiten Volksaufstand.
Kino Kosmos

Kino Kosmos an der Karl-Marx-Allee zwischen Fritz-Schiff-Weg und Ludwig-Pick-Straße. Das in den Jahren 1960-62 nach Plänen der Architekten Josef Kaiser und Herbert Aust errichtete Gebäude steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz (Objektdokumentennummer: 09085140).

Bis 1989 diente das Kosmos als Premierenkino der DDR, DEFA-Filme wie „Karbid und Sauerampfer“ (1965) und „Die Legende von Paul und Paula“ (1973) hatten hier ihre Uraufführung. Nach der Wende wurde das Kosmos in ein Multiplex-Kino umgebaut und die Kapazität von 1001 Zuschauern auf 3400 vergrößert. 2005 wurde der Kinobetrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt, seitdem wird Gebäude als Veranstaltungszentrum genutzt.

Karl-Marx-Allee - Karte

Sozialraum
Lebensweltlich orientierte Räume (LOR) für Karl-Marx-Allee, Ortsteil Friedrichshain, Postleitzahl 10243, Straßennummer 41481.
Prognoseraum: