Paul-Lincke-Ufer

Paul-Lincke-Ufer

Paul-Lincke-Ufer - Berlin-Kreuzberg - Postleitzahl: 10999

Das Paul-Lincke-Ufer (Postleitzahl 10999) ist eine ca. 1260 Meter lange Straße am Landwehrkanal im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Kreuzberg. Die Straße verläuft von der Ratiborstraße bis zur Kreuzung Mariannenstraße / Kottbusser Straße / Kohlfurter Straße / Fraenkelufer. Seitenstraßen: Glogauer Straße, Liegnitzer Straße, Forster Straße, Ohlauer Straße, Lausitzer Straße und Manteuffelstraße.

Das Paul-Lincke-Ufer liegt nördlich des zwischen 1845-1850 errichteten Landwehrkanals. Mit dem gegenüberliegenden Maybachufer (Bezirk Neukölln) ist es über die Thielenbrücke (auf Höhe Glogauer Straße) und die Hobrechtbrücke (auf Höhe Ohlauer Straße) verbunden.

Benannt ist das Ufer seit dem 7. November 1956 nach dem Komponisten und Theaterkapellmeister Paul Lincke (1866-1946). Lincke gilt als gilt als „Vater“ der Berliner Operette, er komponierte u. a. das Operetten-Lied „Das ist die Berliner Luft“ (Paul-Lincke-Lied). Von 1956 bis 1966 heiß die Straße nur Lincke-Ufer, zum 100. Geburtstag des Künstlers am 7. November 1966 erfolgte die Umbenennung in Paul-Lincke-Ufer. Vorheriger Name der Straße war von 1849 bis 1956 Kottbusser Ufer (auch Cottbusser Ufer).

Paul-Lincke-Ufer - Adressen

Ölbergkirche Ölbergkirche
Paul-Lincke-Ufer 29
10999 Berlin

 

Paul-Lincke-Ufer - Termine

Aktuell keine Termine

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Paul-Lincke-Ufer - Bilder

Paul-Lincke-Ufer / Kottbusser Brücke

Paul-Lincke-Ufer am Landwehrkanal aus Richtung Planufer. Im Vordergrund die Kottbusser Brücke (Kottbusser Straße / Kottbusser Damm).

Hobrechtbrücke

Hobrechtbrücke über den Landwehrkanal, Blickrichtung Paul-Lincke-Ufer. Die Hobrechtbrücke verbindet die Ohlauer Straße in Kreuzberg mit der Friedelstraße in Neukölln. Die heutige Betonbrücke wurde 1954/55 errichtet, sie ersetzte eine von Ludwig Hoffmann entworfene Brücke aus den Jahren 1899-90. Benannt ist das Bauwerk nach dem Stadtplaner James Hobrecht (1825-1902). In dem von ihm entwickelten Berliner Abwassersystem kam dem Landwehrkanal als Vorfluter eine zentrale Rolle zu. Die Benennung erfolgte nach dem Tode Hobrechts, vorher trug sie den Namen Grünauer Brücke, nach der damaligen Grünauer Straße, die 1949 in Ohlauer Straße umbenannt wurde.

Umspannwerk Kreuzberg am Paul-Lincke-Ufer

Umspannwerk Kreuzberg am Paul-Lincke-Ufer. Das in den Jahren 1926-1928 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz. Siehe auch Ohlauer Straße.

Bouleplatz am Landwehrkanal

Bouleplatz am Paul-Lincke-Ufer (Boulodrôme Kreuzberg), Blickrichtung Ratiborstraße. Zwischen Liegnitzer Straße und Forster Straße ist die Straße durch einen Grünstreifen und einen Platz für die Kugelsportart Boule unterbrochen und nur für Radfahrer und Fußgänger passierbar.

Thielenbrücke

Blick von der Thielenbrücke in Richtung Hobrechtbrücke. Die Thielenbrücke wurde 1893 als Holzbrücke errichtet und in den Jahren 1915-17 durch die heutige Brücke aus Stein ersetzt. Sie verbindet über den Landwehrkanal das Paul-Lincke-Ufer (rechts im Bild, auf Höhe Glogauer Straße) mit dem Maybachufer (auf Höhe Pannierstraße). Der Kanal gehört an dieser Stelle in seiner vollen Ausdehnung zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die Bezirksgrenze zu Neukölln liegt am Maybachufer.

Benannt ist die Brücke seit dem 24. August 1894 nach dem preußischen Politiker Karl Hermann Peter von Thielen (1832-1906). Thielen war Minister für öffentliche Arbeiten und Chef des Reichseisenbahnamtes („Eisenbahnminister“). Thielen setze persönlich für den Bau der damaligen hölzernen Klappbrücke ein. Die heute existierende Steinbrücke (Entwurf Otto Michaelsen) steht unter Denkmalschutz (Objektdokumentennummer 09031154).

Landwehrkanal am Paul-Lincke-Ufer

Landwehrkanal am Paul-Lincke-Ufer. Blick von der Thielenbrücke in Richtung Alt-Treptow. Links im Bild das Paul-Lincke-Ufer, rechts das Maybachufer.

Paul-Lincke-Ufer - Karte

Paul-Lincke-Ufer - Sozialraum

Lebensweltlich orientierte Räume (LOR) für Paul-Lincke-Ufer, Ortsteil Kreuzberg, Postleitzahl 10999, Straßennummer 03414.

Planungsraum: 
Bezirksregion: 
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